Freitag, 20. November 2009

Protokoll Beschluss

Während eines Plenums kann sich ein AK bei direkter Anrede zu sachlichen Themen auf Wunsch des Plenums direkt äußern und damit die Rednerliste unterbrechen.

Das Plenum kann ebenfalls von einem AK auf das Vorliegen von bereits erarbeiteten Lösungsansätzen aufmerksam gemacht werden (Handzeichen). Wenn das vom Plenum gewünscht wird, wird die Rednerliste unterbrochen.

Kommentare:

  1. Das neue Mittel wird schon fleißig genutzt. Jetzt kommen die Inhalte

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  2. indirekrekt moechte ich so auch dieses mittel nutzen.
    Weit weg und trotzdem da… fast. Bisher bin ich zu mindest immer im herzen bei all denen, die in kiel die uni besetzen. Mein herz bleuhte auf, als ich am Donnerstag an der uni vorbei fuhr und die bettlaken haengen sah und doch wurde ich schwermuetig.
    ich bin nicht da gewesen.. nun ja, ich bin eine von den stress-geplagten bachelor studentinnen, bereite unmengen von seminaren und vorlesungen vor und nach und irgendwann muss ich auch mal ruhe haben und schlafen... am wochenende...
    zum anderen: ich habe immer noch das gefuehl, dass es weit an dem vorbei geht, was eigentlich sinnvoll ist.
    demokratisierung gut und schoen, aber gerade als studenten, als gebildeter teil unserer gesellschaft sollten wir wissen, was wir wollen und was davon realistisch umsetzbar und fuer alle gleichermaßen gut ist - keinem schadet.
    die umstellung auf die neuen studiengaenge ist sicherlich ein risiko... aber: ich bin dagegen sie vollstaendig rueckgaenig zu machen. warum? ich will in zukunft nicht als einer der dummen bachelors aus dem ersten jahrgang dastehen, die dann pech haben. warum noch? ich vielen studiengaengen erscheint mir persoenlich die umstellung auf ein zweistufiges studium durchaus sinnvoll.
    warum dann trotzdem proteste:
    nicht die umstellung an sich, sondern der weg ist mangelhaft! es sollten meiner meinung nach viel spezifischere ansaetze gefordert werden. hier ein paar meiner vorschlaege:
    1. warum zaehlt von anfang an zum beispiel jede note. reicht es nicht aus, das man im ersten studienjahr nur bestehen muss. der studiengang philosopie (den ich leider nicht studiere, dessen studienordung ich aber gelsen habe) hat das in der cau beispielhaft umgesetzt. der druck auf eine gute noten wird den studenten genommen - sie koennen sich so besser in die uni einleben, was mir sehr entgegen gekommen waere.
    2. warum fordern wir die neueinstellung von lehrkraeften? aus meiner sicht ist das voellig sinnlos! bei der derzeitigen struktur der uni fuehren neue dozenten automatisch zu noch mehr neuen studenten. der Curricularnormwert der einzelnen unis, bzw. stuediengaenge sollte stattdessen veraendert werden! dies entlasstet ueberforderte dozenten und ueberfuellte seminare. ich denke, dass sich die qualitaet eines anstrengenden bachelorstudiums dadurch erheblich verbessern koennte. kleinere seminare und uebungen ermoeglichen besseres und intensiveres lernen in der uni und entlasten die vor- und nachbereitung der veranstalungen - man kann mehr hinterfragen. zudem loesst sich damit das dozenten-neueinstellungproblem fast von allein, denn ein neuer cnw fuehrt fast zwangslaeufig zu neueinstellungen.
    3. forschung und lehre sind frei. ich erinnere damit an die rede von marcel auf der letzten vollversammlung. - ja, nach wie vor sind sie das... aber was bringt es dokotoranden, die an einem spezifisischen thema forschen, auf grund des ba-studienverlaufsplans aber gezwungen sind lehrveanstlaungen anzubieten, die von ihren forschungsgebieten sehr weit weg sind... es fehlt ihnen die zeit zu forschen, es mindert die qualitaet ihrer promotionen. selbiges gilt fuer habilitationen und froschungsprojekte der professoren. warum denken wir immer nur an uns studenten? ich persoenlich lerne viel lieber von einem dozenten, der in seinem forschungsgebiet unterrichtet. dieser weiss mehr, hinterfragt genauer und ehrlicher, weil er an der meinung der studentin direkt interessiert ist. - der ba/ma-studienverlaufsplan laesst den dozenten zu wenig raum und mut dazu... warum muessen im studienverlaufsplan schon seminartitel und -themen vorgegeben sein? - reicht es nicht fachbereiche zu benennen?

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  3. dies soll nur eine kleine auswahl von punkten sein, die mir persoenlich wichtig sind, da ich sie fuer umsetzbar halte. sie sind konkret. sehr konkret. von solchen ergebnissen wuerde ich mir auf dieser seite mehr wuenschen. alles ist sehr verwaschen, wirkt nach einheitsforderungen... aber einheit fuehrt dazu, dass wir das entscheidende handeln wieder anderen ueberlassen - der politik, dem dekanat. meiner meinung nach ist es effektiver praezise vorschlaege zu bringen. diskussionen um sekundaere themen sollten auch sekundaer sein!
    ich erhoffe mir von einem plenum in einer besetzten uni mehr... sollte ich es demnaechst hier finden, werde ich bald sicher auch ein teil der alten mensa sein, bis dahin bereite ich weiter seminare vor... und schlafe...
    einige eigentlich willige, aber dennoch etwas enttaeuschtes ba-studentin.

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